[QuickTipp] -bash: /bin/rm: Argument list too long

9. Januar 2015 at 11:00

Vor mehreren Wochen stand ich vor dem Problem, das temporäre Verzeichnis /tmp zu leeren: Beim Ausführen kam lediglich die wenig zufriedenstellende Rückmeldung /bin/rm: Argument list too long. Der Fehler scheint aufzutauchen, wenn das Argument mit der Liste der zu löschenden Dateien größer als 128 Kilobyte ist – welche sicherlich eine stolze Liste an Dateien ist… Zum Glück gibt es auch hierfür ausreichend Workarounds, die vielen Dateien dennoch auf einmal löschen zu können.

Zwei Möglichkeiten hierfür sind:
for i in *; do rm $i; done
…oder…
find -type f -print0 | xargs -0 rm

Abschließend bedanke ich mich bei dem Autor des Artikels unter sysadminslife.com für die Lösung!

QuickTipp: Passwort mit Hilfe von Linux generieren

4. Dezember 2013 at 17:00

Ein Passwort generieren
Mit dem heutigen Quick-Tipp lässt sich mit Hilfe der Linux-Shell und einem einzeiligen Befehl mit meist bereits vorhandenen Linux-Befehlen ein zufälliges 20-stelliges Passwort generieren – wunderbar für die Verwendung von automatischen Installationsscripts, ohne irgendwelche besonderen Abhängigkeiten zu haben bzw. spezielle Pakete vorher installieren zu müssen.

head -c 300 /dev/urandom | tr -cd '[a-zA-Z0-9-_]' | head -c 20

Mehrere Passwörter generieren
Beispiel um neun Passwörter je 20 Zeichen zu generieren:

# for ((i=1; i<=9; i++)); do echo -n "$i: " && head -c 300 /dev/urandom | tr -cd '[a-zA-Z0-9-_]' | head -c 20 && echo; done 1: UJB1-Fa0ELrFN8Rw5Qvx 2: x7et5c55ggG71[sNjN6x 3: -K9CsPSF_DO]P2NA3vkC 4: DjojU3Y9NMOgbQ50IYwS 5: GEJVdHmp-_VuTx_A7izX 6: KMnlxD[9543Gil_UNAd0 7: eazr4sPeGE0a-ZqG-Pxu 8: eCbf4tELNc7kn]Z0WCv6 9: WqjVnmKdcin_wg6BKRuc

Kurze Erklärung
Der Befehl kurz genauer erläutert:

head -c 300 /dev/urandomLiest die ersten 300 zufälligen Zeichen von /dev/urandom aus
tr -cd '[a-zA-Z0-9-_]'Löscht alle Zeichen, bis auf Buchstaben, Zahlen, Binde- und Unterstriche
head -c 20Gibt die ersten 20 Zeichen der geparsten Ausgabe aus

Update 16.09.2014: Man kann hierbei auch tr -cd '[:print:]' verwenden, wenn man alle "normal lesbaren" Zeichen zulassen möchte. Die Passwörter würden dann so ähnlich aussehen: k-/abFcS$I eA6m`its~

Motd und Last Login bei SSH-Anmeldung ausblenden

26. Juni 2013 at 17:18

Es ist einfach die Motd (Message Of The Day) und die Anzeige der letzten Anmeldung mit der IP-Adresse und des Datums auszublenden. Dafür muss einfach in dem jeweiligen Homeverzeichnis des Benutzers die Datei .hushlogin erstellt werden. Dies ist mit einem einfachen Befehl möglich:

touch /home/Benutzer/.hushlogin

Linux QuickTipp: DTRX – intelligentes Entpackungstool

22. April 2013 at 12:00

DTRX – Do The Right Extraction!
So nennt sich das kleine und ebenso feine Tool, welches komprimierte Archive automatisch richtig und bequem entpackt. Viele kennen sich das die Problematik, dass man für jede verschiedene komprimierte Datei wie .tar.gz, .bz2 & Co eigene Befehle braucht, um diese entpacken zu können. „Entpacke richtig!“ (die deutsche Übersetzung davon) erkennt automatisch das Format und wendet die korrekte Entpackung an.

Installiert wird das Tool wie üblich mit dem Paketmanager:

apt-get install dtrx

Ausgeführt wird dies wie folgt:

dtrx KomprimierteDatei

DTRX unterstützt die Formate tar, zip (selbstentpackende .exe Dateien), cpio, rpm, deb, gem, 7z, cab, rar, InstallShield Dateien und kann unter anderem auch mit gzip, bzip2, lzma oder compress komprimierte Dateien entpacken. Zur Vereinfachung bietet das Tool auch noch eine -r (Rekursive) Option, um weitere komprimierte Inhalte einer komprimierten Datei automatisch zu entpacken. (via)

Linux QuickTipp: PINGs unterdrücken

20. April 2013 at 12:00

QuckTipp: Linux bietet zwei einfache Befehle, um eingehende Pings zu unterdrücken.

Zum unterdrücken:

echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/icmp_echo_ignore_all

Um die Pings wieder zu erlauben:

echo 0 > /proc/sys/net/ipv4/icmp_echo_ignore_all

(via)

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