Mein Raspberry Pi

16. Juni 2012 at 01:53

Ich bin seit etwa einer Woche ein Besitzer von einem Raspberry Pi.
Was ein Raspberry Pi ist? Ein Mini-PC mit einer größe einer Kredikarte – natürlich habe ich bereits einige Fotos vorbereitet und möchte euch diese nicht vorbehalten:


Zum veranschaulichen der Größe des Mini-PCs habe ich „Merci“ verwendet – welche übrigens gleich nachher verputzt wurden 😀

Für das Raspberry Pi sind derzeit verschiedene Linux Betriebssysteme verfügbar: Debian Squeeze, Arch Linux und QtonPi. Von der Fan-Community des Raspberry Pi’s gibt es noch weitere verschiedene Linux Versionen, diese sollte man sich jedoch genauer im offiziellen Forum ansehen.

Der kompakte Mini-PC ist wie folgt ausgestattet:

  • Größe: 85,60 mm × 53,98 mm × 17 mm
  • CPU: 700 MHz (ARM1176JZF-S)
  • GPU: Broadcom VideoCore IV
  • RAM: 256 Megabytes
  • 2 USB Anschlüsse
  • Ausgabe via HDMI
  • SD/MMC/SDIO Kartenleser
  • 100 MBit Netzwerkkarte

Da das Raspberry Pi wirklich sehr klein ist und auch nicht die stärkste Hardware verbaut ist, ist der Energieverbrauch sehr gering: 700mA bei 3,5 Watt
Ein gewöhnlicher USB2.0 Anschluss hat etwa 500mA – diese Menge reicht jedoch auch aus, um das Raspberry Pi zu versorgen. Somit kann man sein Raspberry bequem über einen beliebigen USB Port mit Strom versorgen 🙂

Ich habe mir das Raspberry Pi gekauft, da ich gerne mit solchen Sachen experimentiere. Man könnte zum Beispiel einen gewöhnlichen Handy-Akku per Amazon bestellen und diesen dann mit dem Pi kombinieren – somit kann man den Mini-PC etwa 1 Woche mit Strom versorgen, ohne den Akku erneut aufzuladen!

Das Raspberry Pi hat genug Leistung & Power, um einen vollen 1080p Film per HDMI wiederzugeben! Warum dann nicht gleich das RaspberryPi per USB an einem Fernseher anschließen, damit es mit Strom versorgt wird und es gleichzeitig auch mit HDMI verbinden. Somit kann man quasi seine eigene Mediabox bauen. Um das Raspberry zu steuern, reicht dann nur mehr eine Funk-Tastatur sowie eine Funk-Maus aus.

Sollte ich wichtiges bzw. interessante Sachen über das Raspberry Pi herausfinden, werde ich natürlich einen Artikel darüber verfassen! 🙂

Zum Abschluss noch einige Bilder:

Wer sich noch etwas über das Raspberry Pi informieren möchte, kann sich zusätzlich noch zwei Demos ansehen. Das erste Video zeigt, dass Quake 3 auf hohen Einstellungen flüssig auf dem Mini-PC läuft und der zweite befasst sich mit dem XMBC Media Center.
Quake 3: http://www.youtube.com/watch?v=zo8dUnoLvQo
XMBC Center: http://www.youtube.com/watch?v=yRjC7jBmf-Q

Weitere Informationen findet ihr ebenfalls auf der offiziellen Homepage sowie im offiziellen Forum.

Neues Jahr – Neuer PC

9. Januar 2012 at 08:57

 

Ich habe mir am 1. Jänner 2012 einen neuen PC bestellt, Paket wurde bereits am Montag, dem 2. Jänner 2012 versendet. Bereits am 5. Jänner trafen das Gehäuse und die Komponenten ein.

Der Grund war, dass Battlefield 3 nur auf der Auflösung niedrigen 800×600 und auf der Grafikstufe „Niedrig“ flüssig (~27FPS) bei mir lief.

Die Artikel habe ich mir von mindfactory bestellt.
Den Warenkorb könnt ihr hier betrachten: Klick mich
Schneller Support & Versand! Empfehlenswert!

Zum Abschluss noch ein paar Bilder von meinen neuen PC:

Technische Daten:

GehäuseSharkoon T5 Value Midi Tower
MainboardAsus P8H67 Intel H67 So.1155 Dual Channel
CPUIntel Core i5 2500K 4x 3.30GHz
RAM8GB Corsair Vengeance LP Black DDR3-1600
Festplatte500GB & 1TB
Grafikkarte1024MB HIS Radeon HD 6870
SoundkarteRealtek ALC887 8-Channel HD Audio 7.1 Sound (OnBoard)
Netzteil580W Xilence Power Rev3
MonitorLG W2261VP 54,6 cm (21,5 Zoll)
BetriebssystemWindows 7 Ultimate Service Pack 1 x64
TastaturMicrosoft SideWinder X4 Gaming Tastatur
HeadsetSound Blaster Tactic3D Alpha
MausSharkoon FireGlider Black Laser Maus
MausunterlageRoccat Taito Gaming Mauspad (King-Size, 455 x 370mm, 3mm) schwarz
LaufwerkOptiarc DVD+-R/RW/DL AD-5260S-0B BLACK
SonstigesUltron CardReader UCR 75in1 + USB Port

 

DockStar FreeAgent mit Debian Lenny/Squeeze

29. März 2011 at 17:26

» Seagate FreeAgent Dockstar auf amazon «

USB Datenträger formatieren
Um danach Debian installieren zu können, musst du deinen USB Stick/Festplatte in zwei Partitionen aufteilen.
Eine ext2-Partition (sda1) und eine SWAP-Partition (sda2).

Alternativ kannst du den USB Datenträger nach Abschluss von „Automatisches Firmware-Update deaktivieren“ mit der DockStar formatieren:
fdisk /dev/sda
Automatisches Firmware-Update deaktivieren
Die DockStar ist nicht nur eine einfache Dockingstation für USB-Festplatte, sondern kann auch als MiniServer mit Debian Lenny/Squeeze verwendet werden. Dank dem einfachen Installer von Jeff ist die Installation besonders einfach.

Das großes Problem ist, dass nach dem Anschluss an einem Router mit einem Internetzugang, sich die Firmware automatisch aktualisiert und sich daraufhin das root-Passwort ändert.
Deshalb steck die DockStar an einen Router ohne Internetzugang an.
Ist die DockStar fertig gestartet – erkennbar wenn das grüne LED leuchtet und nicht blinkt – könnt ihr euch mit der DockStar über SSH verbinden. Die IP des Gerätes findet man meistens auf der Verwaltungsseite eures Routers, wo der FreeAgent angesteckt ist. Ich verwende das Programm PuTTy um mich zu SSH Servern zu verbinden.

Nachdem du dich verbunden hast, musst du dich an der DockStar anmelden.
Der Benutzername ist root und das Passwort ist stxadmin.
Sollte bereits eine neuere Firmware installiert sein, ist das Passwort meistens ceadmin.

Um Schreibzugriff zum Rootverzeichnis zu bekommen, führe noch folgenden Befehl aus:
mount -o rw,remount /

Bearbeite nun die Datei /etc/init.d/rcS mit dem vi Editor
vi /etc/init.d/rcS
und kommentiere die Zeile /init.d/hbmgr.sh start aus!
(Einfach ein „#“ vor den Beginn der Zeile setzen!)

Das auskommentieren der Zeile verhindert, dass beim nächsten Start der DockStar die Firmware aktualisiert wird. Nach dieser Änderung könnt ihr euer Gerät neu starten
/sbin/reboot
und euren Router wieder an das Internet anschließen.
Neustart nicht zwingend notwendig, da du wahrscheinlich sowieso Debian installieren wirst.

Installation von Debian Lenny/Squeeze
Bei der Installation von Debian wird nur ein kleiner Teil des Bootloaders manipuliert. Der Rest des originalen Betriebssystemes der DockStar bleibt unberührt, da das neue Betriebssystem auf einen eigenen USB Stick/Festplatte installiert wird.

Ich würde euch Debian Squeeze empfehlen, da dieses Betriebssystem etwas weniger RAM als Lenny benötigt und man einen aktuelleren Kernel installieren kann, der die Steuerung der LEDs an der DockStar erlaubt. Der Kernel ist mit Debian Lenny nicht kompatibel.

Schließe zuerst einen USB Stick/Festplatte an den USB Anschluss, der dem Stromanschluss am nächsten ist, an.

Installation von Debian Squeeze (meine Empfehlung)
cd /tmp
wget http://jeff.doozan.com/debian/dockstar.debian-squeeze.sh
chmod +x dockstar.debian-squeeze.sh
export PATH=$PATH:/usr/sbin:/sbin
./dockstar.debian-squeeze.sh

Nun wird Debian Squeeze heruntergeladen und am USB Stick installiert.
Empfehle dir nach Abschluss der Installation von Squeeze den neueren Kernel mit LED-Support zu installieren. Genauere Installationsschritte weiter unten.

Installation mit Debian Lenny
Solltest du dich für Debian Lenny entscheiden, führe diese Befehle auf deiner DockStar aus:
cd /tmp
wget http://jeff.doozan.com/debian/dockstar.debian-lenny.sh
chmod +x dockstar.debian-lenny.sh
export PATH=$PATH:/usr/sbin:/sbin
./dockstar.debian-lenny.sh

Nun wird Debian Lenny heruntergeladen und am USB Stick installiert.

Nach erfolgreichen Abschluss der Installation nur mehr die DockStar neustarten.
Danach könnt ihr euch in das neue Betriebssystem mit dem Benutzernamen root und dem Passwort root einloggen. Das Passwort kann dann mit dem Befehl
passwd
geändert werden.

Installation des Kernels mit LED-Support unter Debian Squeeze
Achtung! Der Kernel ist nur mit Debian Squeeze kompatibel!
Sobald du nach der Installation von Debian Squeeze den Server neu gestartet hast, kannst du nun den neuen Kernel herunterladen und installieren.
wget http://193.16.217.9/files/dockstarheavy.deb
dpkg -i --force-overwrite dockstarheavy.deb
mv /boot/uInitrd /boot/org.uInitrd

Nach einer erfolgreichen Installation musst du natürlich die DockStar neustarten.
Dazu tippe:
telinit 0
Trenne danach die DockStar vom Strom und schließe sie dann wieder an.

Die Steuerung der LEDs erfolgt durch Textdateien.
Ordner des grünen LED: /sys/class/leds/dockstar\:green\:health/
Ordner des orangenen LED: /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/

Beispiele entnommen von anwendungsentwickler.ws
echo default-on > /sys/class/leds/dockstar\:green\:health/trigger # Grün dauerhaft an
echo none > /sys/class/leds/dockstar\:green\:health/trigger # Grün dauerhaft aus
echo heartbeat > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/trigger # Oranger Heartbeat

# Orange jeweils eine Sekunde an und eine Sekunde aus
echo timer > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/trigger
echo 1000 > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/delay_on
echo 1000 > /sys/class/leds/dockstar\:orange\:misc/delay_off

Ein Script des Besitzers von anwendungsentwickler.ws zum einfachen steuern der LEDs: http://snippets.sim4000.de/show/38/

Um die LEDs beim Starten und Herunterfahren der DockStar leuchten zu lassen, kannst du folgenden Code nehmen: http://snippets.sim4000.de/show/39/
nano /etc/init.d/led.sh
« Code einfügen »
update-rc.d led.sh defaults

Verwende gerne den nano Editor, dieser muss auf Squeeze erst via apt-get installiert werden: apt-get install nano
Hinweis: In diesem Script muss der Code zum steuern der LEDs in der Datei /root/dockstarled.sh befinden!

Wer seine DockStar auch mit einen Numpad steuern möchte, würde ich folgende Seite empfehlen inkl. Sourcecode: http://anwendungsentwickler.ws/dockstar_keylistener_20/entry/339/

technische Daten der DockStar:

Ich übernehme keinerlei Verantwortung!

Quellen

Wenn jemand die Anleitung außerhalb meines Blogs verwenden möchte, möge er mich bitte per E-Mail kontaktieren. E-Mail Adresse ist im Impressum vermerkt.

Spezialistenarbeit

28. Januar 2011 at 18:14

So muss man nicht das ganze Mainboard rüberbauen 😀

Technik zuhause

20. Dezember 2010 at 15:52
Wie auf der Technik-Seite bereits beschrieben, ist hier ein von mir fotografiertes Bild des Servers.

Ein kleiner kompakter Server, der einige Aufgaben in meinem Netzwerk erfüllt: Webserver, Datenbankserver, VPN Server und einige andere Dienste.

Jedoch besonders leistungsfähig ist das Gerät nicht, jedoch ausreichend für kleinere Aufgaben.

Den Server gibt es bei amazon zu kaufen:
http://www.amazon.de/FreeAgent-Dockstar-Netzwerk-Dockingstation-Ethernet/dp/B002SPI4UI/


Dieses Gerät ist neu in meinem Zuhause.

Diese Festplatte hat 1TB und ist über das Internet (und natürlich auch über das Netzwerk) erreichbar.

Ebenfalls kaufbar bei amazon:
http://www.amazon.de/Buffalo-LS-CH1-0TL-LinkStation-Netzwerk-Storage/dp/B001FNYWFU/

Die Festplatte hat auf der Rückseite einen eingebauten USB Anschluss, wo man eine USB-HDD noch anschließen kann, die man über die gleiche Weboberfläche verwalten kann.

In diesem Gerät ist auch ein MediaServer eingebaut, womit man Videos, die sich auf der Festplatte befinden, leicht zuhause streamen kann.

Dieser etwas ältere Computer, ist mein zweiter HomeServer.

Die Leistungen sind auf der Technik-Seite beschrieben.

Dieses Gerät erfüllt zurzeit keine Dienste, da ich noch nichts konfiguriert und eingerichtet habe.

Zuhause funktioniert in der letzten Zeit nur noch wenig.
Ich habe einen neuen Gigabit Router dazwischen geschlossen und muss nun alles neu konfigurieren.

Das Modem mit eingebauten Router, hatte auch vor einigen Tagen ein Problem und verlor dadurch die ganze Konfiguration… Nun darf ich wieder alle Ports neu freigeben…
Zu meiner Verteidigung: Es ist ein Thomson Router von der Telekom 🙂

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